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MontagsMoment | 23.02.26

Liebe CVJM-Community,
 
Gottes Schöpfung möchte ich gerne ehren und bewahren. Im Frühling und Sommer sowie Herbst kann ich dies sehr gut. 
 
Ich erfreue mich an den Vögeln, die den Frühling vom Baum singen, an den aufblühenden Pflanzen und Bäumen. Wenn das Gras immer grüner wird, die Kirschbäume eine weiße Blüte anziehen und alles wieder zum Leben erweckt. 
 
Auch der Sommer ist für mich eine wirklich so schöne Jahreszeit. Ich liebe es, in meinem Garten Erdbeeren und Kirschen zu essen, Tomaten und Brombeeren zu pflücken, auf der Wiese sitzen zu können, das Gras zwischen meinen Fußzehen kribbeln zu spüren. 
 
Am Herbst fasziniert mich das Farbspiel der Bäume, die Herbststürme, Kürbissuppe kochen und dankbar für die Ernte des Jahres zu sein und doch wieder die morgens kalten Tag die warme Sonne zu spüren.
 
Aber Winter? Dem kann ich nichts abgewinnen. Weihnachten sollte bitte Schnee liegen und im neuen Jahr darf sich gerne der Frühling wieder auf den Weg machen. Besonders anstrengend finde ich das nass kalte Wetter nahe Null Grad oder einfach nur Nebel und klirrende Kälte. Wäsche wird nicht trocken und Tage ohne Sonne schlagen mir schwer aufs Gemüt.
 
Wenn ich mir dagegen meine Kinder anschaue, dann ist der Winter ihre liebste Jahreszeit. Draußen einen Schneemann bauen oder Iglu, eine Schneeballschlacht machen, Schlitten fahren, Schneebälle gegen die Fensterschreibe werfen. Das alles lieben sie. Wie herrlich, wenn sie von dann von draußen mit knallroten Wangen reinkommen, ins molig Warme und wir gemeinsam einen warmen Tee trinken. Sie sind so entspannt und glücklich.
 
Gerne möchte ich den Winter mit den Augen meiner Kinder sehen und erleben und dadurch auch Gottes Schöpfung des Winters ehren und bewahren.
 
Einen gesegneten Wochenstart
Kata
 
Challenge: Versuche bewusst Gottes wunderbare Schöpfung wahrzunehmen. Wofür bist du dankbar und wo fällt es dir schwer, Gottes Schöpfung als wunderbar wahrzunehmen?
 
 
 

 

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MontagsMoment | 19.01.26

Liebe CVJM Community,
 
wie bist du ins neue Jahr gestartet?
Ich dachte ja, ich fange einfach später an mit dem präsenten Arbeiten und komme ganz entspannt an in dem neuen Jahr. Aber irgendwie hat das mit dem „entspannten“ Ankommen nicht ganz geklappt.
 
Jedenfalls war ich gleich in den ersten Tagen des Jahres mehr als angespannt. Tatsächlich ärgern mich meine Muskeln immer mal wieder und ich leide dann unter starken Verspannungen. So richtig eindeutig ist das leider nicht, warum ich dann so starke Schmerzen bekomme. Das mir mein Körper was sagen möchte, ist mir schon klar. Allerdings habe ich auch nach so vielen Jahren der innigen Beziehung mit ihm, immer noch nicht verstanden, was es genau ist. 
 
Soweit der Bericht über meine körperlichen Beschwerden. 
 
Vielleicht kennst du es aber auch, dass dich etwas >>beschwert<<. Vielleicht ist es nichts Körperliches, sondern etwas im Denken, im Verhalten oder auch etwas Emotionales. 
Ein neues Jahr heißt leider nicht, dass alles neu ist oder sich mein Leben komplett von allein verändert. 
 
Dennoch möchte ich den Zuspruch Gottes: „Siehe, ich mache alles neu.“ als hoffnungsvolles Zielfoto sehen. 
 
Ich wünsche mir Veränderung. Besonders für meinen schmerzenden Rücken. 
Dazu lade ich Gott ein. Er darf alles neu machen. Hier darf Heilung passieren.
 
Ich lade Gott auch ein in meine Zeitplanung, mein Denken, meine Verabredungen, meine Handynutzungszeit, meine Beziehungen, meine nicht enden wollende To Do -Liste, meine guten Vorsätze, meine Unvollkommenheit, meine Erwartungen, meinen Schlafmangel, meine Schwächen, meine Ziele, meinen Putzplan, meine Ideenlosigkeit, meine Zurückhaltung, meine Prioritätenliste, mein Unvermögen,... hier darf Gott etwas verändern.
 
Wie sieht dein Gebet aus? 
Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Gott zu sagen, wo du dir Veränderung in deinem persönlichen Leben wünscht.
 
Eine erwartungsvolle Woche 
wünscht dir Nicole

 

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MontagsMoment | 12.01.26

Liebe CVJM Community, 

Hallo in die Runde und ein besonderes Hallo an alle „Wilden Kerle“,
denn diesen Spezies ist der heutige Tag gewidmet. Ihr habt richtig gelesen, heute am 12.1. ist das „Fest der wilden Kerle“ im Jahreskalender der kuriosen Feiertage.
Mich als Referenten der Männerarbeit hat das natürlich sofort angesprochen.
 
Nun gibt es also neben dem Vatertag (zu Himmelfahrt), dem Weltmännertag am 3.11. und dem „Internationalen Männertag oder Tag der Männergesundheit“ am 19.11. noch einen 4. Feiertag für die Männer. Wer diesen heutigen Feiertag erfunden hat ist unklar. Klar ist aber, er kommt aus Amerika. Wie soll es auch anders sein? 
 
Im säkularen Bereich begegnen mir „wilde Männer“ an vielen Stellen. Z.B. als Tarzan, Robinson Crusoe, es gibt Gaststätten „zum wilden Mann“ und manchmal erlebe ich sie auch beim Fußball unter den Fans der Südkurve. 
 
Mir fallen bei diesem Begriff aber auch einige wilde Männer in der Bibel ein. Z.B. Johannes der Täufer. Von ihm steht in Matth.3, er lebte als Vorbote Jesu eine lange Zeit in der Wüste. Johannes war mit einem Gewand aus Kamelhaaren gekleidet und er ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig. Johannes war wirklich wild. Die Jünger Jesu erscheinen mir ebenso als ein recht wilder Haufen mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Jesus baut sie ganz gezielt in seinen Plan mit ein. 
 
Aber ich denke auch an ein Buch von Richard Rohr: Vom wilden Mann zum weisen Mann. Eines der großen Werke für die christliche Männerbewegung.  Darin beschreibt er den Lebensweg der Männer in ihren unterschiedlichen Lebensphasen. Wer wild ist, der ist in Bewegung, der treibt etwas voran und verändert etwas. Solang das nicht ins zerstörerische ausartet, ist das sehr positiv. 
 
Ich wünsche euch etwas von dieser positiven Energie für die beginnende Woche. Bewegt etwas, probiert etwas Neues aus und macht euch als Christen auf den Weg! Gott möchte solche Menschen gebrauchen!
 
Euer Friedbert Reinert
 
Challenge: 
Überlege mal, was du in dieser Woche bewegen könntest? Vielleicht etwas total Abgefahrenes? Gott braucht kreative Menschen.
 
 
 

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MontagsMoment | 05.01.26

Unbeschriebenes Blatt
Unberührter Schnee
Ungeöffneter Brief
Ungefüllte Tasse
Glatte Eisfläche
Leere E-Mail
Weiße Leinwand
Unbeschmierte Brotscheibe

Umblättern
Neue Überschrift
Hinter der Startlinie
Ein Samenkorn bricht auf
Erste Knospe
Kurzes Lächeln

Schutzfolie entfernen
Navi App starten
Hand reichen
Kalenderblatt abreisen
Suchmaske öffnen
Faden einfädeln
Buch aufschlagen

Überraschende Idee

Auslöser drücken
Anleitung durchblättern
Schnittmuster ausdrucken
Anker lichten
Motor starten
Stift ansetzen
Schlüssel umdrehen
Einsteigen

Ja sagen

Liebe CVJM Community, 
Mit dieser Aufzählung von Startmomenten möchte ich euch im neuen Jahr begrüßen. 
Der Jahreslosung heißt es: 
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)
Ich wünsche uns, dass wir das erleben dürfen. Wie etwas neu gemacht wird, neu entsteht, einfach beginnt.
Ich wünsche uns dafür Offenheit, Weichheit und Neugier. 

Seid gesegnet,
Eure Nicole 

 

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MontagsMoment | 29.12.25

Liebe CVJM-Community,

wie kannst du dich gerade einordnen?

A. Puh. Weihnachten ist geschafft.
B. Oh nein, Weihnachten ist schon wieder vorbei.
C. Ich bin noch voll im Weihnachtsflow. 

Irgendwie ist es für mich nicht so leicht, mich darin zu verordnen, denn die Tage nach dem Weihnachtsfest haben für mich eine besondere Kraft. Ich kann mich erholen, sortieren, endlich wieder Lebensmittel einkaufen, Menschen treffen oder die Ruhe genießen. 

Ich liebe diese Tage sehr, denn sie laden ein, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Rückschau halten, Dinge reflektieren, an Fotos mich erfreuen. Gleichzeitig ist Zeit, um das neue Jahr zu planen. 

Es ist aber auch schön, draußen unterwegs zu sein. Die Natur zu beobachten, wo gerade scheinbar nichts los ist. 

Dabei gibt es viel zu entdecken. Ein Spaziergang kann an diesen Tagen sehr guttun. 

Vielleicht auch um über diese Fragen nachzudenken:
-    Von wem konnte ich dieses Jahr lernen?
-    Was habe ich zum ersten Mal ausprobiert?
-    Welche Menschen sind mir wichtig geworden?
-    Was möchte ich im nächsten Jahr nicht vermissen?
-    Welche Entscheidung(en) möchte ich jetzt treffen?

Ich wünsche dir ein erholsames Durchatmen und Genießen dieser besonderen Tage.

Einen gesegneten Wochenstart und bis nächstes Jahr,
Nicole


Challenge:    
Plane dir heute oder morgen einen kurzen (oder langen) Spaziergang ein und nimm dir eine Frage mit. 

 

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