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Arbeitsbereiche
| CVJM Thüringen | cpJ-Predigt

Gottesdienst: Begegnung mit dem Auferstandenen: Jesus zeigt sich Jüngern am See von Tiberias

Johannes 21, 1-14 (NGÜ)
Detlef Kauper

1 Jesus zeigte sich seinen Jüngern später noch ein weiteres Mal. Er erschien ihnen am See von Tiberias, 2 wo Simon Petrus, Thomas – auch Didymus genannt –, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und noch zwei andere Jünger zusammen waren. 3 Simon Petrus sagte: »Ich gehe fischen.« – »Wir auch«, sagten die anderen, »wir kommen mit.« Sie gingen zum Boot hinaus und legten ab, aber in jener Nacht fingen sie nichts. 4 Als es dann Tag wurde, stand Jesus am Ufer, doch die Jünger erkannten ihn nicht. 5 »Kinder«, rief er ihnen zu, »habt ihr nicht ein paar Fische für das Frühstück?« – »Nein«, riefen sie zurück, »nicht einen einzigen!« – 6 »Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus!«, forderte er sie auf. »Ihr werdet sehen, dass ihr etwas fangt.« Sie warfen das Netz aus, aber dann konnten sie es nicht mehr einholen, solch eine Menge Fische hatten sie gefangen. 7 Da sagte jener Jünger, den Jesus besonders liebte, zu Petrus: »Es ist der Herr!« Als Simon Petrus ihn sagen hörte: »Es ist der Herr«, warf er sich das Obergewand über, das er bei der Arbeit abgelegt hatte, band es fest und sprang ins Wasser, ´um schneller am Ufer zu sein`. 8 Die anderen Jünger kamen mit dem Boot nach, das Netz mit den Fischen im Schlepptau. Sie hatten es nicht weit bis zum Ufer – nur etwa hundert Meter. 9 Als sie aus dem Boot stiegen und an Land gingen, sahen sie ein Kohlenfeuer, auf dem Fische brieten; auch Brot lag dabei. 10 »Bringt ein paar von den Fischen, die ihr eben gefangen habt!«, forderte Jesus sie auf. 11 Da stieg Simon Petrus ins Boot und zog das Netz an Land. Es war voll von großen Fischen, im Ganzen hundertdreiundfünfzig. Und trotz dieser Menge riss das Netz nicht. 12 »Kommt her und esst!«, sagte Jesus. Die Jünger hätten ihn am liebsten gefragt: »Wer bist du?« Aber keiner von ihnen wagte es; sie wussten, dass es der Herr war. 13 Jesus trat ´ans Feuer`, nahm das Brot und gab es ihnen, und ebenso den Fisch. 14 Das war nun schon das dritte Mal, dass Jesus seinen Jüngern erschien, nachdem er von den Toten auferstanden war. 

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| Nicole Fraaß | MontagsMoment

MontagsMoment | 13.04.26

Liebe CVJM-Community,

Wunderschön

Ich schließe meine Augen. Ich höre ein sanftes Meeresrauschen und der Wind weht durch das trockene Gras am Wegesrand. Die Luft schmeckt salzig und die Sonne kitzelt mein Gesicht. Wie wunderschön es hier ist, denke ich und entspanne mich etwas mehr.

WUNDERSCHÖN; denke ich mir oft, wenn ich die Schöpfung betrachte.
Im Winter knirscht der Schnee unter meinen Füßen und jede einzelne Schneeflocke ist anders geformt. Gefrorenes Wasser kann so unfassbar schön sein, wenn es Bilder an die Fenster malt. Und sternenklare Nächte, die mir den Atem rauben, da ich feststelle wie klein und unbedeutend ich als Mensch und wie verloren ich in diesem riesen Universum bin.

Der Frühling, in dem alles erblüht und helles grün, sowie sämtliche Farben die Wiesen anstreichen.

Der Sommer, den ich am liebsten am Strand verbringe. Aber auch die bunten Blätter, die herrlich Rascheln, wenn ich spazieren gehe. Allein darin liegt eine wundervolle Schönheit. Und wenn es einen Schöpfer gibt, der das alles gemacht hat, dann kann ich nur sagen: ich bin tief beeindruckt. Beeindruckt von dem großartigen Ingenieur, der sich dachte komplexe, biochemische Abläufe zu erfinden, damit die Blätter eines Baumes sich jedes Jahr zur gleichen Zeit rot färben und ich mich daran freuen kann.

Wenn Gott die Erde so wunderschön geschaffen hat, wie gut hat er es dann mit Dir gemeint? Wusstest du, dass jeder Atemzug den du tust, ein Zeugnis Gottes ist? In unseren Körpern finden so viele komplexe Prozesse statt, dass kann für mich kein Zufall sein. Nicht nur diese vielen einzelnen Prozesse, sondern Gott glänzt auch mit Vielfalt. Natürlich wäre es doch viel einfacher gewesen, wenn Menschen alle gleich aussehen würden. Aber nein, jeder von uns sieht anders aus, besitzt andere Talente und Fähigkeiten.

Wusstest du, dass Gott den Leberfleck unter deinem linken Ohr genau da hingesetzt hat? Dass du lockige Haare oder grüne Augen hast, damit du die Menschen an Gottes Schöpfung erinnerst? Weißt du eigentlich, dass du wunderschön bist?

Ich glaube wir sagen uns das viel zu wenig. Die Welt ist voll von Menschen, die sich selbst und andere verspotten, dabei ist das meiner Meinung sogar Gotteslästerung. Auch ich muss mich daran erinnern, dass ich geschaffen bin, in Gottes Ebenbild und dass ich die Schöpfung bin, wo Gott nicht nur gesagt hat, dass es gut war, sondern ich sehr gut bin in den Augen Gottes. Du bist wunderschön und sehr gut gemacht in den Augen Gottes, schätze dich nicht geringer.

Eine schöne Woche
Nathalie


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